Tulips Of Baden

Garten – März 2014

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Kleiner Botanik-Exkurs

Schaut mal, die Chilis sind schon geschlüpft! So sahen sie nach circa eineinhalb Wochen aus. Mei, wie liab! 😉

Chilis von der Käseglocke befreit.

Wir sehen hier ganz gut, dass es sich um eine epigäische Keimung handelt. Das heißt, die Pflanze bildet zuerst ein bis zwei Keimblätter, die schnell an die Oberfläche wachsen und sofort die Photosynthese einleiten können. Dadurch kann die Pflanze weitere Kraft für den Wachstum sammeln.
Die Chilipflanze ist, wie man hier ebenfalls gut sehen kann, eine Zweikeimblättige Pflanze. Es gibt andere Pflanzenarten bei denen nur ein Keimblatt gebildet wird.

Die Chili rechts versucht sich noch von ihrer „Schale“ zu befreien.

Hier kann man sich ganz gut vorstellen wie sich der angelegte Keimling mal entwickelt hat. Durch das Wasser und die mollige Wärme unter der Käseglocke, ist die Samenschale weich geworden und das Innere hat sich durch Aufquellen durch die Schale gesprengt.
Die Wurzel schafft es als erstes heraus und beginnt schon mal ein paar Seitenwurzeln zu bilden die das Pflänzchen weiterhin mit Wasser versorgen und den Standort sichern. In der gleichen Zeit bildet sich die Sprossachse mit den beiden Keimblättern und dringt in Richtung Licht.

Ok, ihr seid noch wach? Ja?
Was ihr jetzt mit dem Wissen macht? Euch und euren Kindern die Welt erklären!  😉
Oder wieder vergessen…

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Blåbergenser

Es ist zwar schon länger her, aber ich habe hier noch ein fertiges Strickobjekt, das ich nicht vorgestellt habe.
Und da im März bereits den rechtmäßigen Besitzer erreicht hat, kann ich es endlich hier posten. Schließlich sollte es ja nicht nur eine Geburtstagsüberraschung für das Kind, sondern auch für die Eltern sein. Und man weiß ja nie wer hier mit liest. 😉

Mr. Elch ist zu schlank dafür.

Das Fotomodel, das normalerweise für Baby-Klamotten zuständig ist, war leider zu schlank für den Pulli. Also musste das Lavendel-Schaf ran.

Es passt trotzdem nicht

Ich muss gesehten, ich bin ein bisschen strolz. Mein erster Pulli! Sonst habe ich mir nur an Socken, Schals und Mützen getraut, das war jetzt echt ein großer Schritt. Und trotz mehrmaligem Aufribbeln und ein paar kleinen Fehlern die sich dennoch eingeschlichen haben ist es wirklich ein schöner Pulli geworden! Trotz Bedenken passt er wohl gut. Und er war so schnell fertig! Ich bin begeistert! 😉

Mr. Elch wollte trotzdem noch einen Auftritt haben.

Mit ins Paket kam dann noch eine selbst gekochte Marmelade und ein kleines Buch. So eines habe ich auch von einer Freundin zum Geburtstag bekommen und wir hatten unseren Spaß damit. 🙂

In Kürze:
Was man zum Glück auf dem Ersten Blick nicht erkennt, ist die Tatsache, dass ich ein Knäul zuwenig einkalkuliert und der Wollladen leider auf Sommerwolle umgestellt hatte. Also musste ich auf ein anderes Knäul zurück greifen. Beinahe selbe Farbe, aber sie fühlt sich doch anders an…
Ich habe also die Ärmel bis zur Hälfte in der alten Wolle gestrickt, die andere Hälfte mit dem neuen Garn. So sehen beide Ärmel gleich aus und es könnte ja gewollt sein. 😉
Anleitung: Telemark Pullover
Wolle: 3 Knäul Wolle Rödel Soft-Merino in Brombeere und 1 Knäul von Wolle Rödel, dessen Namen ich leider vergessen habe. 😉
Zeitaufwand: Knapp 7 Tage.

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Erfüllen wir Klischees!

Zu diesem Rezept gibt es eine kleine Rahmenhandlung.
Silvester war dieses Jahr nicht sonderlich toll, ich musste arbeiten, bis 20 Uhr! Danach heim fahren und dann war schon wieder ne Stunde rum. Dafür kam unerwarteter Besuch! Silvester war also gerettet.
Unser Überraschungsbesuch hatte für das Fondue Blätterteig mit gebracht. Doof nur, dass es Fondue mit Brühe gab, da ist nicht viel mit Blätterteig an zu fangen.
Am nächsten Tag haben wir dann Reste zusammen gekratzt, Blätterteig und Sauerkraut, Feta in Würfeln.
Was bei ‚rum kam waren Sauerkraut-Taschen mit Feta-Füllung. War ganz gut, aber irgendwas hat gefehlt.
Kurz darauf habe ich mir ein neues Kochbuch gekauft und beim durchstöbern ist mir dieses Rezept in die Augen gesprungen. That’s a Bingo!
Lieber Silvester-Überraschungs-Gast: probier‘ das mal aus! 😀

Das mit der „Food-Ographie“ üben wir noch mal… :-/

Blätterteig mit Paprika-Kraut
(Dagmar v. Cramm/Martin Kintrup – Vegetarisch Genießen)

Zutaten für 4 Portionen:
4 große rechteckige Blätterteigplatten (TK; ca. 300g)
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
150g eingelegte rote Paprikaschoten (Fertigprodukte)
200g geschälte Tomaten aus der Dose ohne Flüssigkeit
20g Butterschmalz
1 Prise Kümmel
300 g mildes Wein-Sauerkraut
50 ml Gemüsebrühe
1 EL Zucker
1 TL edelsüßes Paprikapulver
Salz, Cayennepfeffer, Pfeffer
120 g Feta
1 Ei (Gr. M)
2 EL Buchweizen

Schritt 1:
Die Blätterteigtaschen auslegen und auftauen lassen.
Inzwischen die Zwiebel und den Knoblauch schälen, fein hacken. Die Paprikaschoten in feine Längsstreifen schneiden und diese quer dritteln. Die geschälten Tomaten klein schneiden.

Schritt 2:
Die Zwiebeln in einem Topf im heißen Butterschmalz anschwitzen, bis sie glasig sind. Knoblauch, Kümmel und die Paprikastreifen dazugeben und kurz mitbraten. Sauerkraut, Brühe, Tomatenstücke und den Zucker dazugeben und das Ganze einige Minuten kochen lassen.

Schritt 3:
Die Gemüsemischung in ein Sieb umfüllen, abtropfen lassen, mit einem Löffel leicht ausdrücken und zurück in den Topf geben. Mit Paprikapulver würzen und mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer abschmecken.
Die Sauerkrautmischung in zwei gleich große Portionen teilen. Den Schafkäse in acht Streifen schneiden. Das Ei trennen, Eiweiß und Eigelb jeweils verquirlen.

Schritt 4:
Den Bachofen auf 200° vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen. Die Blätterteigplatten auf einer bemehlten Fläche etwas ausrollen und quer teilen.
Bei jedem Teigstück einen der vier Ränder mit Eiweiß vestreichen. Dann anschließend auf den Teig, jeweils bis zur Mitte der Platten, etwas Sauerkrautmischung geben – auf diese Weise die Hälfte der Mischung verbrauchen.

Schritt 5:
Das Sauerkraut mit Schafskäse belegen und mit dem restlichen Sauerkraut abdecken. Die freien Teighälften über das Sauerkraut klappen und am mit Eiweiß bestrichenen Rand fest zusammendrücken.
Mit einer Gabel Rillen in den Teigrand drücken.

Schritt 6:
Die Blätterteigtaschen mit dem Eigelb bestreichen und mit Buchweizen bestreuen. Im Ofen (Mitte, Umluft 180%) ca. 25 Min. backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Sakri köstlich!
Ich gebe zu, das Rezept klingt jetzt etwas langwierig, aber das ist es gar nicht! Nach ca. dreißig Minuten hat man das Zeug schon im Ofen.
Das Rezept wurde etwas vereinfacht und umgewandelt. Ich hasse wabbelige Paprika (egal ob gebacken, zerkocht oder eingelegt) und so haben wir sie durch Chili ausgetauscht. Kümmel, Cayennepfeffer und Buchweizen haben wir weg gelassen.
Statt Feta am Block haben wir schon fertig geschnittenen, eingelegten Käse genommen und statt diesem milden Wein-Sauerkraut haben wir richtiges Sauerkraut genommen. Sauer und mit Haaren auf der Brust. 😉
(Wer macht denn bitte Sauerkraut, das nicht sauer ist…?)

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OMG! Building Lot!

Straßenabsperrung, Karlsruhe – März 2014

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PflanzenladenHAUL

Ich weiß nicht was HAUL bedeutet, ich habe mich nie darum gekümmert und will es eigentlich auch nicht wissen. Es ist nur eines dieser unglaublichen Worte die auf diversen Hipster-Fashion-Shopping-Blogs zu oft benutzt wird für eine Art… Kaufrausch.
So wie heute in einem grünen Pflanzenladen.
Da gab es die heiß geliebten Karnivoren, Sukkulenten und sogar Ananas-Bäumchen! Mit Ananas dran! O.o
Allerdings habe ich die Samen leider in irgend einem Regal liegen lassen und es erst daheim bemerkt… Was solls, so greifen wir halt auf Second-Hand Saatgut zurück.

Eier! Wir brauchen Eier!

Letztes Jahr haben wir netter Weise von Menschen mit Garten, Zeug ergattern können. Selbst gemachten Apfelsaft, Marmelade… und Chilis! Sakrisch scharfe Chilis!
Ein paar davon lagern noch bei uns im Schrank und eine davon wurde heute seziert und deren Innenleben in Erde gebettet.

Die Aloe hat auch einen neuen Topf bekommen!

Und da ich keine Lust hatte, in eine hypermoderne Keimbox und/oder verrottende Umtöpfe zu investieren, habe ich einfach auf alte Eierkartons und einen Wasserkanister zurück gegriffen. Die kann man dann auch einfach mit umziehen lassen, sofern die Secondhand-Samen auskeimen.
Da es so Keimlinge aber immer schön feucht und warm wollen, habe ich einen leeren Wasser-Kanister genommen und diesen halbiert. Dann an der oberen Hälfe des Kanisters kurze Schnitte in alle vier Ecken gemacht und nach Befüllung konnte man den Kanister wieder zusammensetzen.

Improvisierte Keimbox

Und natürlich ist auch eine neue Pflanze eingezogen. Die hat mich auch nur zwei Euronen gekostet.
Das hat so ungefähr die Logik von der Anschaffung eines Koi-Karpfen: klein sind sie günstig, in groß sehr kostbar und teuer. Die gleichen Pflanzen gab es auch in groß, nur für das Zehnfache.  Also warum nicht in klein kaufen und selber großpäppeln?

Die unbekannte Topfpflanze

Die großen Schwestern wurden als „Luftverbesserer“ beworben, was auch immer das jetzt für mich heißen mag. 😉
Leider habe ich mir den Namen nicht merken können. Recherche ergab, dass es warscheinlich der Hybrid einer Spathiphyllum wallisii, dem Einblatt, ist.
Und nun werden wir sie fleißig hegen und pflegen, mit ihr sprechen und sie ab und an mit Wasser besprühen. Damit sie groß und stark wird.
Immerhin ist es nur bei einer Pflanze geblieben, dafür um so mehr neue Schuhe für diverse andere botanischen Mitbewohner. Die zum Teil erst nach einem Möbelhausbesuch eingezogen sind. *hüstel*

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The Truth About Snow-White

Heute gibt es mal wieder ein Marmeladen Rezept für euch.
Neulich neigte sich unser Vorrat zur Neige und da ich immer gerne ein paar Gläser auf Vorrat habe, musste ich mal wieder ran an den Speck. Außerdem stand ein Geburtstag an und wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, verschenke ich gerne etwas aus eigener Hand.
Vom letzten Weihnachtslikör habe ich immer noch schnapsige Äpfel im Tiefkühlfach und sowieso haben Äpfel ja immer Saison. Also musste ich nicht lange überlegen welches Rezept es aus meiner Rezepte-Liste es werden sollte.

Fertig zum Verschenken

Apfel-Karamell-Marmelade
(Chefkoch.de)

Zutaten:
1200 g Äpfel
400 ml Apfelsaft
500 g Gelierzucker, 2:1
2 Pck. Vanillezucker
1 Zitrone(n), Saft davon
20 Bonbons (Karamell-), vorzugsweise Werthers Echte

Schritt 1:
Die Äpfel schälen und würfeln, mit dem Apfelsaft, Vanillezucker, Zitronensaft aufkochen.

Schritt 2:
Zwischenzeitlich mit etwas Apfelsaft die Bonbons schmelzen. Sind sie aufgelöst, zu den Äpfeln geben.

Schritt 3:
Gelierzucker dazugeben, gut verrühren, nach Packungsanleitung kochen und dann in die vorbereiteten Gläser füllen, diese dann 5 min auf den Kopf stellen.

Enthält kein Gift! 😉


Was zu sagen wäre:

Leider habe ich erst gemerkt, dass ich den falschen Gelierzucker im Schrank hatte, als es zu spät war und die Sache schon am Kochen war. Also habe ich halt 1:1 Zucker verwendet, davon natürlich noch etwas mehr als im Rezept steht.
Wurde leider nicht ganz so fest, läuft aber dennoch nicht vom Brot runter. Kommt vielleicht auch dadurch, dass ich meine Marmeladen immer püriere.
Die Karamellbonbons schmeckt man kaum heraus. (Evtl. wegen dem falschen Gelierzucker?)
Durch die schnapsigen Äpfel bekommt die Sache noch etwas mehr Pepp.
Mit wenig Aufwand und günstigen Rohstoffen bekommt man echt viele Gläser befüllt. Noch besser wird die Marmelade sicherlich noch mit Äpfeln aus dem eigenen Garten. 😉 Leckeres Zeug, wird sicher wieder mal gekocht!

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Frühlingsschrei

Felsen bei Bad Herrenalb , März 2014

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!

 

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Das singende, klingende Bächlein

Meine Meinung zum Schwarzwald ist irgendwie gespalten. Mittelgebirge, das haben wir schließlich in Bayern auch. Und was kann ein Mittelgebirge, was Alpen nicht können?
Ich möchte mich ja immer vom Gegenteil überzeugen lassen, aber bisher bin ich noch nie so wirklich in den Schwarzwald hinein gekommen. Das Weiteste war dann wohl der Feldberg und den fand ich grauenhaft!
Und dann war neulich Besuch da, den wir bei schönem Wetter nicht in den Keller sperren wollten. Also raus an die frische Luft! Warum dann nicht nach Bad Herrenalb? Dort kommt man mit der Bahn hin. Soll ja sehr schön dort sein…

Internet befragt und auf dieser schönen Propaganda-Seite von Bad Herrenalb  gelandet.
Unter dem Link Wandern fanden sich ein paar Touren. Und der Quelllehrpfad klang ganz gut und wer kann schon von sich behaupten schon einmal auf einem Wurstberg gewesen zu sein?
Schon bei den Fotos hätte ich stutzig werden müssen. Wer wandert in Golfer-Klamotte, den Pullover lässig über den Schultern hängend?!
Die Fahrt mit der Bahn war ganz nett. Wir haben ein paar Kletterer vom Zug aus gesehen und waren hellauf begeistert. Felsen! Das sieht nach einer Tour nach meinem Geschmack aus.

Unser Wegbegleiter Quelli

Am Bahnhof Bad Herrenalb ging es also los. Quelli, ein leicht enervierendes Libellenschildchen, zeigte uns schon mal den Weg.
Für Samstag war erstaunlich wenig los, aber der Bahnhof war trotzdem überfüllt von Leuten der Generation 60+. Diese waren aber nur im Ort und der Weg war für einen sonnigen Wochenendtag wirklich kaum begangen.

Ich wollte schon immer einen Baum auf meiner Eingangstür haben!

Vorbei am alten Stadtkern und alten Kirchruinen ging es dann bald auf einem breiten ausgebauten Forstweg weiter… und weiter… und weiter…
Irgendwann kam dann mal ein Bach in Sicht – 20 Meter vom Weg entfernt!
Ein Schild wies uns darauf hin, das ein Teil des Weges nun an der Alb vorbei gehen würde. Also sind wir auf einem Trampelpfad zum Wasser gelaufen und mussten bald feststellen, das der Weg eine Sackgasse ist!

Warum nicht hier lang?

Also zurück auf den Forstweg und weiter… Irgendwann kam ein Schild an dem uns Quelli nach links schickte. Auf einen Trampelpfad, der dann aber bald nur noch andere Markierungen hatte. Wer hätte auch ahnen können, das der doofe Pfeil für irgendwas zum anschauen am Wegesrand war und nicht zum weitergehen!

Reißendes Gewässer.

Schön wurde dann eine Stelle mit der auch der Weg beworben wurde. Die Alb schlängelt sich hier an versteinerten, moosbewachsenen Trollen entlang. Man kann auf einer Brücke den plätschernden Bachlauf bestaunen oder auch das Moos auf den Felsen! Angeblich kann man dort – mit sehr viel Glück – auch mal auf Wildkatzen stoßen. Wir haben keine gesehen.

Trolle!

Weiter ging es dann mit etwas Steigung auf die angepriesene Talwiese. Die oben auf einem Hügel war… Das habe ich nicht verstanden. Aber ich sehe schon, die Uhren ticken hier etwas anders.

Original Schwarzwaldhäusle… 😉

Die Beschilderung lies hier an der Stelle auch ein bisschen zu wünschen übrig. (Quelli hatte uns schon vor ein paar Kilometern verlassen) Aber nach frei Schnauze waren wir sogar mal auf dem richtigen Weg und es ging auf zum Wurstberg.
Gut, Berg ist vielleicht der falsche Ausdruck… sagen wir… Hügel? Mit Buchenwald! Buchenwald mögen wir!

Das Bild kennen wir doch schon!

Und ehe wir uns versahen waren wir schon wieder im Ort angekommen und hatten sogar noch eine Stunde Zeit bis unsere Bahn wieder nach hause fuhr. So setzten wir uns in den Klostergarten, machten „Vesper“ und ließen uns die Sonne auf den Pelz scheinen.

Fazit:
Ein Weg der eher für (sehr kleine) Kinder und Rentner mit Rollatoren gedacht ist. Oder sagen wir mal lieber: für Leute die alte Menschen auf Kur besuchen und mit ihnen spazieren gehen wollen. Weil mehr ist dieser Weg nicht! Ein netter Spaziergang, der sicherlich mit Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen locker zu meistern ist. (Ok, manchmal ist es etwas steil, aber dazu hat man ja dann die Enkel zum Schieben dabei.)
Als Kind hätte mich dieser Weg gelangweilt! An einer Station war definitiv das „Spielzeug“, mit dem man testen sollte wie man Wasser aufstauen kann, nicht vorhanden – genauso wenig wie das Wasser an sich. Und wirklich lehrreich war der Quelllehrpfad nun auch nicht. Sehr schwach!
Leider hat mich dieser Weg überhaupt nicht überzeugt und musste wieder lernen, dass man sich auf Bilder nicht verlassen darf.
Aber ein paar schöne Stellen hatte der Weg dann doch. Zum Beispiel die Brücke an den besagten Trollen. Da kann man schön ‚rum klettern und plantschen. Im Sommer gibt es dort sicherlich viele Schmetterlinge und Libellen.
Aber im Ganzen war ich sehr enttäuscht… Hast du nicht mehr zu bieten als Heimatfilm-Wege, Schwarzwald?!

 Tipps zu schönen Wanderwegen fernab von Forstwegen und Straßen würden mich durchaus interessieren. Falls jemand welche weiß, nur her damit!

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Frühling In Graustufen

Buchenwald am Wurstberg, Bad Herrenalb – März 2014

Als ich diesen Buchenwald fotographiert habe, da sah ich schon in meinem inneren Auge ein Foto in schwarz-weiß.
Zuhause habe ich ein bisschen mit dem Programm herum gespielt und siehe da, monochrome Buchen! 😉
Erinnert ein bisschen an den Birkenwald bei Dead Man. Nur hier tragen die Leute keine Cowboy- sondern Bollenhüte. 😉

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Sauer macht Sonne

Heiße Zitrone?

Wir schreiben das Jahr 2013 vor dem Fenster wehte ein eisiger Wind. Die Fenster waren mit Eisblumen übersäht…
Nein, so war es leider nicht. Aber es hat mich nicht davon abgehalten bei trüben Regenwetter warmen Gelee zu kochen. So als Weihanachtsmitbringel und Gästeverköstigung, für Sonnenschein in der dunklen Jahreszeit…
Und ich meine, irgendwer wollte noch das Rezept haben, oder?

Caipirinha-Gelee
(Nicole Stich – Geschenkideen aus der Küche)

Zutaten:
6 Bio-Limetten
4-5 Zitronen
100 g Roh-Rohrzucker
100 ml Cachaça (Zuckerrohrschnaps)
400 g Gelierzucker 1:1

Schritt 1:
Limetten heiß waschen, abtrocknen und von 3 Früchten die Schale (möglichst ohne die darunter liegende weiße, bittere Schicht) fein abreiben. Limetten und Zitronen auspressen, bis 300 ml Saft erreicht sind.

Schritt 2:
Rohrzucker und Cachaça in einem großen Topf aufkochen und 5 Minuten kochen und dabei leicht karamellisieren lassen. Zitrussaft und Gelierzucker zugeben und unter Rühren 4 Minuten kochen lassen (dabei aufpassen, dass nichts überschäumt, sonst den Topf kurz vom Herd nehmen).
Nun die Limettenschale dazugeben und alles weitere 2 Minuten unter Rühren kochen lassen.
Gelierprobe machen und Gelee in Gläser abfüllen, auskühlen lassen und aufbewahren.

Der letzte Überlebende!

Was zu sagen bleibt:
Raus gekommen ist ein schön säuerliches Gelee, das dezent nach Caipirinha schmeckt und von diversen Probanden für gut befunden wurde.
Leider war die Ausbeute ziemlich geringt. Vielleicht das nächste Mal einfach die doppelte Menge machen.
Das Buch, aus dem das Rezept stammt, ist übrings sehr zu empfehlen. Dort findet man so viele schöne Ideen und Anregungen!

Und jetzt warten wir auf den Sommer…

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Letztes Aufbäumen

Blümchen im Garten – März 2014

Die letzten Jungs blühen noch kräftig, andere lassen bereits ihre Köpfe hängen und viele haben ihn gar nicht mehr. Tulpen und Narzissen stehen schon in den Startlöchern.
Wir haben erst März, oder?

~*~*~

This are the last crocuses in our garden. Some are already blooming, some hang the head and some haven’t a head now. Daffodils and tulips are waiting for more space.
We actually have march, or not?

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Resteessen

Ich glaube dieser Blogtitel wird für dieses Projekt sicherlich von jedem Zweiten benutzt. Die andere Variante war nur nicht jugenfrei, deswegen geh ich mal mainstream. 😉
Wärend es hier fast nur noch gepostete Fotos von Schnee und Frühling gibt, bin ich im Hintergrund doch ziemlich fleißig.
Vor allem wird viel gestrickt, der Stoff für das 20er Kleid ist auch beinahe* fertig zugeschnitten und einige Projekte kann ich nocht nicht zeigen, weil ich nicht weiß wer hier alles heimlich mitliest. 😉
Momentan bin ich dabei die Reste von den ganzen Invasions-Mützen zu verstricken. Und da habe ich schon vor längerem diese Anleitung bei Ravelry, bzw. hier  gesehen.
So sieht das ganze im Moment aus:

Kunterbuntes Allerlei mit Büroklammer als Maschenmarkierer

Die Sache mit dem doppelten Bund ist ein bisschen tricky und hat bei mir auch nicht so ganz funktioniert, sodass es an einer Stelle etwas unelastisch ist. Aber ganz ehrlich, ich habe keine Lust noch mal so lange fad rechts zu stricken, also bleibt das jetzt so! Punkt.

~*~*~

*Die weiße Ditte ist alle! Und jetzt muss ich ein altes – sowieso ungetragenes – Projekt ersmtal auseinander nehmen und bügeln, damit ich weiter machen kann! Motivationskiller hoch 10!
Memo an mich: Mal wieder nach Schweden fahren. 😉

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ÖkoTrulla-Update wird geladen…

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich mal meinen Schrank ausgemistet und dabei alte T-Shirts gefunden, die diesen Sommer garantiert nicht mehr getragen werden können.
Kennt ihr diese Kleidung eines schwedischen Möbelhauses, ähh… Kleidungsfabrikanten, die spätestens nach einem halben Jahr verzogene Nähte und total verwaschene Farben haben? Ja?
Davon hatte ich noch ein paar im Schrank und da vielleicht für diese Shirts Menschen sterben mussten, hätte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie wegwerfen würde. Altkleidersammlung war auch keine Option…
Außerdem schleiche ich schon einige Jahre (!) um diese Anleitung herum.
Was folgte, war ein kleiner Arschtritt (Oh, nein! Haltet euren Kindern die Ohren zu!) und ein freies Wochende.

Wird das ein Faschingskostüm? – NEIN!

Dabei schneidet man zuerst Streifen in ein T-Shirt und schnibbelt daraus dann eine laaange Schnur.

Das Indianerkostüm in Knäulform

Mit etwas Zug rollt sich der Stoff dann an den Kanten ein und man kann ein Knäul daraus wickeln.
Zwei Shirts hatte ich vor ein paar Jahren mal gebatikt und ich erhoffe mir ein eigens kreiertes Effektgarn. 😉

Ausbäute

Es folgten überings noch Bob-Marley-Kiffer-Aliens-Shirts vom Mann im Haushalt. Den Anblick erspare ich euch. Nur so nebenbei: es sind die beiden schwarzen Kugeln da. 😉

Und nun brauche ich noch eine Häkelnadel und Muße endlich mal das Häkeln richtig zu erlernen. Damit stehe ich nämlich seit der Grundschule auf Kriegsfuß!

~*~*~

This is a self made yarn out of old shirts. Just cut long lines out and pull apart. The fabric will curl in and you can roll a nice knawel to crochet something.
A good englisch instruction with pics can you see here

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Trotzphase.

Weißt du was, Winter?! Jetzt brauchst du auch nicht mehr kommen… *schmoll*
Nimm DAS!

Blütenmeer – April 2008

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