Da geht’s lang

Hier gibt es nichts mehr zu sehen…
Aber wir sehen uns hoffentlich an neuer Stelle* wieder. 😉

 

*Der Klick aufs Bild eröffnet neue Welten.
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Willkommen im Sommerloch

Urlaubsstricken…

Nachdem ich momentan diverse andere Projekte habe und so nebenbei gar keine Lust auf bloggen, leite ich hiermit offiziell das Sommerloch ein. Gab es hier noch nie?
Stimmt, aber jetzt. 😉

Aber als kleines Zuckerl: Ihr könnt Euch auf viele neue Dinge zum Anschauen freuen.

So lange: Euch einen schönen Sommer!

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Schlafsack für’s Schlauphone

Ich bin neulich mit einem Informatiker im Stoffladen gewesen.
Dieser hatte sich ein neues Smartphone gekauft und brauchte eine Hülle dafür.
Da ich ja eine Nähmaschine besitze habe ich mich dazu bereit erklärt einen Schlafsack für das Kleine zu nähen.
Am Grabbeltisch haben wir dann einen weißen canvasartigen Stoff gefunden und orangenes Schrägband gekauft. Dazu noch dunkelblaue Batik-Farbe um den Stoff nach Wunsch zu bearbeiten.
Der Stoff zugeschnitten und gefärbt war schnell, dann geschah lange Zeit erstmal nichts. Doch diese Woche war mir nach ein bisschen Produktivität nach der Arbeit und so habe ich mich tatsächlich mal aufgerafft.

Schlauphoneschlafsack

Da macht es gerade ein Powernapping im Sonnenschein.

Nachdem sich der Herr Computermensch nicht sicher war wie er das Täschchen haben will, habe ich ihn kuzerhand bei „Hipsterest“ ein paar Vorschläge gezeigt und dann beim entscheiden geholfen.
„So eins mit Klappe“ sollte es dann sein.

This Is Buisnessess…

Ein kleines Feature habe ich dann noch eingebaut. Neulich gab es von netten Menschen der Gesundheitslobby Geschenke für Brillenträger. Microfasertücher. In grausigstem Babyblau.
Aber als Innenleben doch super! Mit jedem Herausziehen ein sauberes Display!

Woha, sind die Farben ätzend!

Vielleicht hätte ich die Hülle noch komplett füttern sollen. Aber das wollte der Inhaber aus irgend einem Grund nicht. Wascheinlich hat er schon mit grünem Schäfchenstoff gerechnet.
Nun ist der Besitzer glücklich und ich kann mit Fug und Recht behaupten noch nie in meinen Leben mit so hässlichen Farben gearbeitet zu haben!
Ganz zufrieden bin ich mit der Verarbeitung und dem Ergebnis nicht. Aber das ist vernachlässigbar.

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Fetch Me My Trousers, At Once!

Neulich habe ich mir mal zwei Stunden Freizeitvergnügen gegönnt und meine Nähmaschine entstaubt.
Da ist nämlich eine Nähanleitung, die schon lange in meinen Favoriten hängt.
Wie man am Bild oben schon erahnen kann, geht es wieder um kaputte Hosen. Davon gibt es im Kleiderschrank leider viel zu viele. 😉
Also bekommt ihr heute mal ein weiteres „Upcycling“ zu Gesicht: Die Knickerbocker.
Wie ich dieses Wort liebe! Knick-Er-Bock-Er
Einfach schön! Und hat für mich aus irgend einem unerfindlichen Grund mehr Bedeutung als eine altmodische Herrenhose. Knickerbocker sind ein Lebensgefühl! 😉
Und jetzt kann ich dieses Lebensgefühl tragen!

Ungebügelte Schönheit!

Bündchen von Nahem.

Hat ein bisschen was von Tom Sawyer. Zäune streichen muss ich aber nicht. 😉

Fazit:
Knapp zwei Stunden arbeit, kaum Materialkosten und eine Step-by-Step-Anleitung die auch für Anfänger gut geeignet ist. Nur des Englischen sollte man mächtig sein.
Könnte mir die Hose auch gut als Hobbit-Gewandung vorstellen. Dann aber bitte darauf achten, dass die großen Füße durch passen. 😉
Die nächste Version wird ein bisschen länger und evtl. mit Knöpfen am Bund.

Musiktipp:

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Laue Sommernächte

Schlosspark Karlsruhe, Juni 2014

Ausgerüstet mit Decke, Pulli und Mückenspray, lässt es sich nach einer Woche Hochsommer gut aushalten.

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Into The North!

Irgendwo da hinten ist Schweden

Bornholm, Dänemark – Juni 2014

Da habe ich doch tatsächlich letzten Sonntag kein Bild gepostet. Schande über mich. 😉
Hier ist nun der Sommer innerhalb von 2 Tagen mit voller Härte durchgebrochen und brutzelt fleißig mit 36°C im Schatten vor sich hin.
Und wieder wünschte ich, ich wäre hier nicht in der verfluchten schwühlen Hitze Nordbadens gefangen.
Auf in den Norden, auf nach Bornholm, auf ans Meer!
Euch einen schönen Start in den Sommer.

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Resteessen

Neulich stellte ich zum Erschrecken meinerseits fest, dass wir noch einen riiiiesen Chinakohl im Kühlschrank lagerten. Der war schon ein paar Tage alt und wurde für eine Suppe benötigt, allerdings nur die Hälfte.
Also schnell bei den Küchengöttern gesucht und fündig geworden. Und weil es sooo gut war, gleich das Rezept für euch.

Astreine Feierabendküche

Gemüse mit Reisbandnudeln aus dem Wok
(Küchengötter.de)

Zutaten:
100 g Reisbandnudeln (Asialaden)
10 g frischer Ingwer
1/2 rote Chilischote
2 Knoblauchzehen
3 Frühlingszwiebeln
400 g Chinakohl
1 große Möhre
200 g braune Champignons
2 EL Rapsöl
3 EL Sojasauce
2 EL Limettensaft
Salz
Pfeffer

Schritt 1
Die Reisbandnudeln nach Packungsanleitung bissfest kochen. In ein Sieb abgießen und beiseite stellen.

Schritt 2
Den Ingwer schälen, die Chilischote waschen, putzen, längs aufschlitzen und die Kerne entfernen. Die Knoblauchzehen schälen. Ingwer, Chilischote und Knoblauch sehr fein hacken. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.

Schritt 3
Aus dem Chinakohl den harten Strunk herausschneiden, grob hacken. Die Möhre schälen und in dünne Stifte schneiden. Die Champignons mit einer weichen Bürste putzen, die Stiele abschneiden und die Köpfchen in dünne Scheiben schneiden.

Schritt 4
Das Öl in einem Wok stark erhitzen und Ingwer-, Chili- und Knoblauchwürfel unter ständigem Rühren 1 Min. anbraten. Das übrige Gemüse dazugeben und pfannenrühren, bis der Chinakohl zusammengefallen ist. Die Reisbandnudeln dazugeben und im Wok erwärmen.

Schritt 5
Mit Sojasauce und Limettensaft ablöschen, kurz einkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf zwei Teller verteilen oder direkt im Wok servieren.

Omnomnom:
Zubereitung hat knapp 20 Minuten gebraucht und geschmeckt hat es einfach so lecker, dass es sicherlich ins Standartprogramm aufgenommen wird!
In dem Fall wurden die Pilze einfach mal ignoriert und statt Limettensaft gab es Zitronensaft. Die kleine getrocknete Mini-Chilli, von unserem Fensterbank-Garten, hat mit dem Ingwer zusammen doch ordentlich eingeheizt.

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Nebenarm

Spree – Spreewald 2014

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(K)ein nasser Fisch

So, da bin ich wieder.
Auferstanden aus Ruinen … äh… Nein, ganz so ist es dann wohl doch nicht. 😉 Aufmerksame Leser haben sicher gemerkt: ich war ein paar Tage mal woanders und habe Fotos gemacht. Außerdem wurde ich von einer Doku-Serie dreist an den PC gefesselt, wenn ich nicht gerade mit Schniefnase im Bett gelegen bin.
Aber jetzt ist wieder alles gut und siehe da: Ich hatte einen Motivationsschub! Mit mäuslicher Unterstützung habe ich mich wieder an die 20er gewagt.

Maus liest schon mal die Anleitung durch.

Nachdem ich das letzte Mal erfolgreich die Oberteile zusammengeschustert habe, ging es jetzt mit dem Rock weiter.

Warum sehen die Linien bei anderen Leuten immer so schön gerade aus und bei mir so krumpelig?!

Die Rockbahnen ließen sich ohne weiteres zusammennähen… fast.

Als Schlossgespenst geht das schon mal durch.

Es kam mir schon komisch vor, als ich die Rockpassen dran genäht habe. Irgendetwas stimmte nicht…

Maus: „Ähäm!“, Trollviech: *stecknähmotiviertsei*

Die Rockpassen waren zu kurz, und als ich die Oberteile dran gesteckt habe, sah es irgendwie noch komischer aus.

Maus: „Ähähm, Ähäm!“

Also nochmal die Rockpassen abgetrennt, anders dran gepinnt… Und es stimmte von der Biegung her immer noch nicht!

Maus: „Ähaämähähm… ÄHÄM!“, Trollviech „Ach, mist! Passt ja gar nicht!“

Konnte es ja auch nicht, weil ich die Rockbahnen falsch zusammen genäht habe. Also nochmal alles aufgetrennt und neu zusammengenäht.
Und siehe da! Es passte… also fast.
Aber seht, das sieht doch jetzt schon fast aus wie etwas, das mal ein Kleid werden will.

Herr Maus bekommt Verstärkung.

Der nächste Schritt wäre also das Annähen des Reißverschlusses. Aber für das Probeteil erspare ich mir dieses Gefriemel einfach mal… 😉

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Was klappert am rauschenden Bach?

Südumfluter im Oberspreewald – Spreewald 2014

 

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Irgendwas stimmt hier nicht…

Kunst der Natur – Spreewald 2014

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Wenn einer eine Reise tut.

Linda Castillo – Die Zahlen der Toten
ISBN: 978-3596184408
Kaufort: Geschenk

Dieses Buch stammt aus der mysteriösen Büchertüte einer ehemaligen Kollegin.
Der Anfang war gleich ein Wurf ins eiskalte Wasser. Man bekommt geschildert wie eines der Opfer misshandelt und anschließend getötet wird.
Im zweiten Kapitel wird dann der Erzählstil in die erste Person gewechselt. Was ich persönlich nicht so gerne mag, aber in dem Fall hatte ich mich schnell eingelesen und hätte beinahe meinen Ausstieg verpasst – hatte das Buch im Zug angefangen.

Das Buch wird also aus der Sicht der Polizistin Kate Bruckholder erzählt, die selbst etwas zu verbergen hat und ursprünglich bei den Amisch aufgewachsen ist. Das ist für mich ein interessanter Punkt, weil ich über die Amisch gar nichts bis wenig weiß und das Leben doch ein bisschen wiedergespiegelt wird.
Die Story dreht sich um bestialische Morde eines Serienkillers der vor 16 Jahren schon einmal dieses verschlafene Örtchen heim gesucht hatte und nun wieder auftaucht. Kates dunkles Geheimnis behindert leider die Polizeiarbeit und als ein neuer Agent auf taucht ist klar, dass sie das Geheimnis nicht auf Dauer verheimlichen kann.
Während dessen gibt es immer mehr Opfer des Killers und eine kleine Romanze für die Mädels. 😉

An sich ein wirklich packendes und spannendes Buch. Allerdings sollte man nicht zart beseitet sein, denn an Gewalt wird hier nicht gespart. Das Ende ist weniger überraschend, aber auch nicht zu offensichtlich. Und als im zweiten Drittel des Buches das Geheimnis der Polizistin aufgedeckt wird, nimmt die Spannung auch etwas ab.
Die Personenwechsel sind auch etwas gewöhnungsbedürftig. Die meiste Zeit wird in erster Person und Gegenwart von Bruckholder erzählt, dann wieder ein paar Kapitel in der Vergangenheit und aus der Sicht einer anderen Person.
Was auch immer der Abschnitt aus Sicht des Mörders sollte… Hätte man sich evtl. auch sparen können.
Und es werden diverse Klischees bedient, was jetzt nicht hätte sein müssen.

Das klingt jetzt natürlich ziemlich negativ, aber ich war positiv von dem Buch überrascht und konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Als Urlaubslektüre für lange, langweilige Zugfahrten sehr zu empfehlen!

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Sorbisch für Anfänger

Ortsschild in Raddusch – Spreewald 2014

Der Mai und seine Bilder vom Sonntag stehen wieder unter einem besonderen Motto: Der Spreewald.

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Große Kunstpause

Was macht eigentlich das 20er Kleid?
Keine Angst, das lebt noch! Ich hatte nur zwischenzeitlich weder Lust noch Zeit da irgendwas dran zu machen.
Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass mir solche Kleider sowieso nicht stehen…
Betrachtet dieser Tatsache schiebe ich das Probekleid auch immer weiter vor mir her. Sogar den holländischen Stoffmarkt habe ich links liegen gelassen. Was brauche ich denn auch Stoff für ein Kleid, das eh nichts wird?!
Mit so einer Einstellung kann es ja auch nichts werden, das weiß ich auch.
Heute konnte ich mir endlich mal in den Arsch treten. Die Steuererklärung machen ist irgendwie auch keine gute Ausrede. 😉

Murks in weiß

Heute bin ich immerhin schon mal mit den beiden Oberteilen fertig geworden. Allerdings nicht ohne großen Fehler.

Fehler zum Anfassen.

Als ich den Einsatz für den Ausschnitt eingenäht habe, kam mir schon alles sehr dubios vor. Warum ist das so ein riesiges Godet, wenn der Ausschnitt so klein ist?
Ich habe dann nochmal die technischen Zeichnungen begutachtet und dabei ist mir ein kleines Licht aufgegangen. Aus irgend einem Grund habe ich die Markierung für den Ausschnitt falsch gesetzt und so viel zu kurz genäht.

Da ist der richtige Strich

Also nochmal aufgetrennt und den Ausschnitt tiefer angesetzt. Und schon sieht es viel besser aus!

Setze großes Godet, in große Lücke!

Auf Anhieb geklappt hat das Rückenteil mit den Abnähern. Ich muss zugeben, hier war ich faul. Ich habe einfach an mehreren Enden Nadeln hinein gestochen und den Stoff zusammengeschoben und das dann fixiert. Hat auch ganz gut geklappt.
Für ein Probeteil mach ich doch nicht extra diese doofe Heftfädenfusseln, viel zu Arbeitsintensiv. 😉

Entzückendes Rückenteil

Dann hat mich auch schon wieder die Lust verlassen und der Hunger hat mal wieder zugeschlagen.
Nächster Arbeitschritt wäre das Zusammennähen der Rockbahnen. Mal sehen wann ich genügend Motivation dafür bekomme…

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Rosa Wölkchen

Kirschblüten – März 2014

 

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